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28.02.2020, 17:49 Uhr Übersicht | Drucken
Dürbeck: Das Hafenpark Quartier ist eine realistische Alternative
CDU-Fraktion begrüßt Entwürfe für die Städtischen Bühnen

Frankfurt am Main, 28. Februar 2020 - Die CDU-Fraktion im Römer begrüßt die auf Initiative der in Frankfurt ansässigen Grundstücksentwicklungsgesellschaft Groß & Partner im Architekturbüro OMA (Office for Metropolitan Architecture) entwickelte Vision für eine Theaterdoppelanlage am Osthafen.


„Das ist ein spannender und architektonisch reizvoller Vorschlag, der vor allem eines zeigt: Das Hafenpark Quartier kann für die Städtischen Bühnen durchaus eine realistische Alternative zum Willy-Brandt-Platz sein“, sagt der kulturpolitische Sprecher Dr. Thomas Dürbeck, der die vorgelegten Renderings als klare Ermutigung für die Position der Frankfurter CDU auffasst, einen Neubau von Oper und Schauspiel an anderer Stelle in der Stadt ernsthaft zu prüfen.

„Wir haben von Anfang an gesagt, dass eine Festlegung auf den aktuellen Bühnenstandort zu eng gedacht ist. Die Entwürfe aus dem Büro OMA sind eindrucksvoll, denn sie zeigen, was am Osthafen möglich ist: Eine neue, keineswegs ‚kalte‘ Doppelanlage mit herausragender Architektur, die mit dem öffentlichen Raum in Verbindung tritt, optisch wie technisch auf der Höhe der Zeit und ausgestattet für das 21. Jahrhundert. Eine solche Spielstätte wäre eine Sehenswürdigkeit für sich und weit mehr als ein Mittelpunkt der Frankfurter Kultur. Sie wäre der funktional wesentliche Kern einer zukunftsgerichteten Stadtentwicklung“, so Dürbeck. Der Stadtverordnete stellt hierzu klar, dass die CDU-Fraktion in jedem Fall einen internationalen Architektenwettbewerb wünsche und dabei keineswegs auf das Grundstück Mayfahrtstraße 14 festgelegt sei. „Die Simulation für den Osthafen ist zunächst ein vielversprechender Auftakt. Vieles muss sicher auch für diesen Standort noch geprüft werden, und weitere Standorte sind ja mit verschiedenen Varianten im Gespräch. Allerdings gibt es dazu überhaupt noch keine konkreten Vorschläge, wo und in welcher Dimension zum Beispiel in den Wallanlagen neue Spielstätten gebaut werden sollen, wie sich das städtebaulich auswirkt und was von den Wallanlagen an diesen Stellen nachher übrig bleibt“.

Das aktuell noch von der Firma Raab-Karcher genutzte Gelände am Osthafen sei hingegen schon jetzt klar in der Entwicklung des Hafenpark Quartiers verortet: „Es verfügt mit 24.000 qm über die doppelte Fläche gegenüber dem aktuellen Bühnenstandort und hat nicht nur eine einmalige Lage am Fluss, sondern könnte auch zum Kraftzentrum der gerade im Ostend ansässigen Frankfurter Kulturinstitutionen werden“, erläutert der CDU-Kulturexperte und verweist auf die unmittelbare Nähe zu Ateliers in der Schwedlerstraße, zum Ensemble Modern oder zum Kunstverein Montez. „Im Umkreis von wenigen hundert Metern entstehen viele Wohnungen und Hotels, die Europäische Zentralbank ist nah und die U-Bahn wäre nicht weit. Der im Entwurf gezeigte Baukörper greift dieses Umfeld am Osthafen beeindruckend auf“, so Dürbeck.



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